SEAM

Projektlaufzeit
01.2001 - 12.2004
Projektauftrag
5. Rahmenprogramm der EU-Kommission, Competitive and Sustainable Growth Programme

Das Forschungsprojekt SEAM, das unter dem Fünften Rahmenprogramm der Euro­pä­ischen Kommission lief, konzentriert sich auf die Formulierung von Sicherheits- und Um­weltstandards sowie der Entwicklung von Maßnahmen und Verfahren zur Min­de­rung der Auswirkungen aus dem Schiffsbetrieb auf die Meeresumwelt in den Be­reichen Ballastwasser, Antifouling-Anstriche und Luftemissionen (NOx).

Das vorrangige Ziel des SEAM Projekts war die Beurteilung der Umweltaus­wir­kun­gen von Seeschiffen im operativen Einsatz durch Ballastwasser-Management (Aus­tausch, mechanische und chemische Behandlung), Antifouling-Anstriche (TBT versus Kupfer/Silikon basierte Schiffsanstriche) und Luftschadstoffe (NOx und hierzu entwickelter Re­duk­tionstechniken wie Selective Catalytic Reduction (SCR), Direct Water Injection (DWI) und Humid Air Motor (HAM)) sowie der Abschätzung ak­zep­tab­ler Risiken unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Interessen von beteiligten Akteu­ren wie Reeder, Reedereien, Häfen, Hafenverwaltungen, Öl­gesellschaften etc. Hier­zu war es notwendig, Empfehlungen für Sicherheits- und Umweltschutz­maß­nah­men zu for­mu­lieren und eine wirt­schaft­li­che Bewertung der empfohlenen Maß­nah­men durchzuführen.

 

Die Methodik des Projektes lässt sich basierend auf Regeln zur Sicherheits- und Umweltverträglichkeitsprüfung untergliedern in:

  • Identifizierung von Gefahren
  • Bewertung der Risiken
  • Kontrolle der Risiken
  • Kosten-Nutzen-Analyse
  • Empfehlungen für die Entscheidungsfindung